DOKUMENTARFILM
BERGMANNSKLAVIER – BANDONEON
SWR (82 min) / ARTE (57 min), D/FR/ARG/BE 2026, DCP, 16:9, DOLBY 5.1
Ein Film von WIEBKE PÖPEL UND HELENA RÜEGG
Regie, Schnitt: WIEBKE PÖPEL | Buch: WIEBKE PÖPEL & HELENA RÜEGG | Kamera: MARKUS ZUCKER, WIEBKE PÖPEL,
LUCY RYA, TATIANA BURGOS | Animation: STEFANIE SAGHRI | Grading: JAN HARTMANN | Mischung: JÖRG HÖHNE
Produktion: deBunt Film im Auftrag des SWR in Zusammenarbeit mit ARTE
Mit Duo Asato-Pais, Familie Wallschläger & Bandoneonverein Carlsfeld, Helena Rüegg, Victor Villena, Louise Jallu, Matías Gobbo,
Helga Tosta & Bandonionfreunde Essen, Mariano Godoy, u.a.
Als Tango-Instrument hat das Bandoneon mit seinem einzigartigen Klang weltweiten Ruhm erlangt. Aber fast niemand weiß, dass seine bewegte Geschichte im 19. Jahrhundert als „Bergmannsklavier“ in Deutschland ihren Anfang nahm, bevor es mit den europäischen Einwanderern nach Argentinien gelangte; dass es vor hundert Jahren in Deutschland mehr Bandoneonvereine als heute Fußballvereine gab; und dass fast alle Instrumente auf der Welt aus einem einzigen Dorf im Erzgebirge stammen, weitergegeben von Generation zu Generation, eingetauscht gegen Schafe und Kälber.
Die bunte, kurzweilige Doku BERGMANNSKLAVIER – BANDONEON geht der Geschichte dieses Ausnahmeinstruments zwischen Deutschland, Argentinien und Frankreich auf den Grund. Bisher unveröffentlichtes, animiertes Archivmaterial lässt vergangene Kapitel einer faszinierenden Instrumentengeschichte wieder auferstehen und stellt sie einer lebendigen Bandoneon-Szene gegenüber, die unterschiedlicher nicht sein könnte: das hochbetagte, letzte Bandonionorchester des Ruhrgebiets spielt traditionelle Bergmannslieder; namhafte argentinische Bandoneon-Stars (Ayelén Pais, Victor Villena, Fernandez Fierro) beglücken uns nicht nur mit Tango, sondern auch mit Bachsuiten und Bandoneon-Hardrock – und die junge französische Bandoneon-Virtuosin Louise Jallu entlockt dem Instrument Geräusche und Klänge, die man so noch nie gehört hat.
HELMUT LACHENMANN – MY WAY
D/IT/CH 2020, DCP, 90 MIN, 16:9, DOLBY 5.1
Filmisches Porträt des Komponisten Helmut Lachenmann,
ausgezeichnet u.a. mit dem Deutschen Dokumentarfilmpreis 2021 (Sparte Musik)
Buch, Regie, Schnitt: Wiebke Pöpel | Bildgestaltung: Michael Zimmer | Produktion: deBunt Film /
Wiebke Pöpel in Koproduktion mit dem SWR, gefördert von der MFG Baden-Württemberg
Mit Helmut Lachenmann, Sir Simon Rattle und den Berliner Philharmonikern, Brad Lubman und dem
Ensemble Modern Orchestra, Sylvain Cambreling und dem Staatsorchester Stuttgart, dem Arditti Quartet u.a..
IMMER WIEDER HÖRTE ICH,
HERR LACHENMANN, DAS IST DOCH KEINE MUSIK, WAS SIE DA SCHREIBEN! –
JA, WUNDERBAR, KEINE MUSIK! WAS IST ES DENN?
HELMUT LACHENMANN
WEITERE DOKUMENTARFILM-PROJEKTE
MIGRANTS MOVING HISTORY – NARRATIVES OF DIVERSITY IN EUROPE D/GR/LU/NO/NL/ES/PL/TR/GB 2008/09
Inhaltliches Konzept & Interviews: Rainer Ohliger | Kamera & Schnitt: Wiebke Pöpel | 2. Kamera: Benjamin Kahlmeyer
Interviewprojekt zum Thema Einwanderung, Geschichte und Identität mit immigrierten Schriftstellerinnen und Regisseuren in 9 europäischen Metropolen. Mit Wladimir Kaminer, Emine Sevgi Özdamar, Gazmend Kapllani, Petros Markaris, Steffen Möller u.a.
I’M AN IN-BETWEENER.
MY HOME IS THE EUROCITY BETWEEN BERLIN AND WARSAW.
STEFFEN MÖLLER, KABARETTIST
The whole European history is made up of departures and arrivals.
Jean Portante, Schriftsteller
when i look in the mirror, I don’t see an immigrant.
we are immigrants only in the eyes of others.
FOUAD LAROUI, SCHRIFTSTELLER
Ein Projekt des Netzwerks Migration in Europa, finanziert vom Hauptstadtkulturfonds Berlin. Parallel zum Film ist eine Videoinstallation aus den Interviews entstanden, die u.a. im Jüdischen Museum Berlin gezeigt wurde. www.migrants-moving-history.org
TORONTO – THE WORLD IN ONE CITY D/CA 2006 | 29 min. | Regie, Kamera, Schnitt
Dokumentarfilm im Auftrag des Cities Research Laboratory Projekts der York University in Toronto
Wie lebt es sich in einer Stadt, deren Bevölkerung zum Großteil aus Migranten besteht? Auf den Straßen Torontos treffen wir Menschen unterschiedlichster nationaler und kultureller Herkunft und erfahren von Lebensgeschichten und individuellen Eindrücken zum Leben in der globalen Stadt.
XANDER – RHYTHM OF FORCE AND FIRE NL 2004 | 20 min.
Künstlerisches Porträt des niederländischen Bildhauers Xander Spronken im Auftrag der Richard Philp Gallery London

























